Jusos Biberach empört über Studiengebühr-Wiedereinführung

Veröffentlicht am 11.11.2016 in Landespolitik

Die Jusos Biberach zeigen sich empört über den Wunsch der grün-schwarzen Landesregierung Studiengebühren einzuführen. Alle Studierenden, die nicht aus EU-Staaten kommen, sollen demnach in Zukunft einen vierstelligen Beitrag pro Semester bezahlen. Dazu der Juso-Kreisvorsitzende Erik Volkmann: „Ein absoluter Tabubruch! Studiengebühren für einzelne Gruppen – voraussichtlich in einer vierstelligen Höhe pro Semester! Die konservative Regierung will also, dass die Chance auf Bildungsaufstieg von Herkunft und Geldbeutel abhängt. Absolut unsozial.“ Stefan Gretzinger, der für die Biberacher SPD in den Landtag einziehen wollte, ergänzt: „Das ist der erste Schritt hin zur allgemeinen Wiedereinführung der Studiengebühren. Schon letztes Jahr im Dezember habe ich gewarnt: Allein die SPD ist der Garant gegen Studiengebühren. Selten war es so bitter, Recht zu behalten. Die Koalition der Konservativen spart an der Zukunft Baden-Württembergs.“

Die Gebühren sollen ab dem Wintersemester 2017/18 gelten, so ein Ministeriumssprecher. Die genaue Summe ist noch nicht festgelegt, als Rechnungsgröße dient allerdings der Betrag von 1.500 Euro je Semester.

 

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