SPD Ochsenhausen-Illertal

 

After Woman´s Day

Veröffentlicht in Jusos in Aktion

Die Jusos berichten von ihrer lebhaften Diskussion zum Thema Frauen in der Politik

Am 15. März 2018 veranstalteten die Jusos Biberach und die Jusos aus dem Alb-Donau Kreis eine gemeinsame Diskussionsrunde zum Thema Gleichstellung der Frau in unserer Gesellschaft.

Schwerpunkt des Abends war, ob es in der Politik Diskriminierung aufgrund des Geschlechtes gibt. Dazu luden sie Lisa Späth, Mitglied im Gemeinderat Beimerstetten sowie Kreisrätin im ADK Ehingen und Martina Miller, Kreisrätin und Mitglied im Betriebsrat ein.

Besondere Aktualität erlangte diese Thematik durch den nicht lange zurückliegenden Weltfrauentag am 8. März. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der beiden Gesprächspartner ging die Debatte direkt los.

 

 

Bei der Frage, ob es in der Politik eine Rolle spielt welches Geschlecht man hat, waren Lisa
Späth und Martina Miller gleicher Meinung. Miller sagte, dass sie als gewählte Kreis- und Gemeinderätin keine Benachteiligung erfahren habe. „Seit ich mit 21 Jahren zur jüngsten Stadträtin in Baden-Württemberg gewählt wurde, konnte ich mich als Mitglied im Bau-, Umwelt-, und technischen Ausschuss mit Fleiß und Sachkenntnissen behaupten“, so Miller. Ihre Ausbildung zu ihrem Beruf in der Werkzeugherstellung sowie ihre langjährige Betriebstätigkeit hätten ihr dabei den Rücken gestärkt.

Späth wiederum sagte, dass es sehr wohl eine Rolle spielt, wenn man sich selbst beispielsweise nur mal den Kreistag ansehen würde, wo der Frauenanteil bei nicht einmal 20% liegt. Miller ergänzte noch, dass es extrem schwierig sei, Frauen für die politische Arbeit auf kommunaler Ebene zu begeistern, da die meisten Frauen berufstätig seien, andere Ehrenämter ausübten und Familie hätten. Späth sagte, meistens seien Kinder der maßgebliche Grund dafür, dass Frauen keine politische Verantwortung in der Gemeinde übernehmen könnten, da es zu wenige Betreuungsangebote speziell während den Sitzungen gebe.

Der nächste strittige Punkt war, ob Frauen selbst eine Mitschuld tragen, dass sie weniger verdienen. Dadurch, dass Frauen eher die klassischen Frauenberufe wie Friseurin oder Verkäuferin erlernen, die sowieso schon schlecht bezahlt sind und Frauen sich zudem meist unter Wert verkaufen, wären das durchaus weitere Gründe sich mit der Frage, wie man die Differenz von durchschnittlich 21 % Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen deutschlandweit schließen und zugleich der Altersarmut von Frauen entgegenwirken könnte, noch intensiver auseinanderzusetzten. Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Gute Möglichkeiten wären jedoch die Aufwertung von Gesundheits- und Erziehungsberufen, das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit, Betreuungsmöglichkeiten von der Kita bis zur Schulkindbetreuung und ein Leistungsausgleich für Pflege- und Erziehungszeiten.

 

 

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