Gretzinger: Biberacher AfD offen für Gewaltbereitschaft und Rechtsextremismus

Veröffentlicht am 02.02.2016 in Wahlen

Laut SPD-Landtagskandidat Stefan Gretzinger sei die Biberacher AfD offen für Gewaltbereitschaft und Rechtsextremismus. Die Offenheit für Gewaltbereitschaft erkennt Gretzinger im Facebook-Kommentar eines bekennenden AfD-Mitglieds.

Die Überlegung eines Bürgers, gegen AfD-Kundgebungen zu demonstrieren, hatte das AfD-Mitglied Karl B. mit den Worten kommentiert: „Ich warne Euch... Wir haben Russland-Deutsche in unseren Reihen, die werden Euch windelweich schlagen !!“ Dazu Gretzinger: „Wer seine demokratischen Grundrechte wahrnehmen will, der soll von AfD-Schlägertrupps 'windelweich' geschlagen werden. Solche Leute duldet diese Partei in ihren Reihen? Für die Biberacher AfD fallen mir viele Bezeichnungen ein – aber bestimmt nicht 'normal' oder 'demokratisch'.“ Hoffnung auf erfolgreiche Disziplinarmaßnahmen der AfD gegen das gewaltbereite Mitglied hat Gretzinger nicht. „Im Landesschiedsgericht der AfD sitzt ein Typ, der Obama als 'Quotenneger' bezeichnet. Was für ein Urteilsvermögen dann diese Person haben wird, kann sich ja jeder selbst denken“, begründet Gretzinger mit Blick auf Dubravko Mandic, Mitglied des
AfD-Landesschiedsgerichts.

Die Offenheit für Rechtsextremismus sieht Gretzinger anhand eines Mitglieds des Biberacher AfD-Kreisvorstands gegeben. Auf Facebook gefällt dem AfD-Kreisvorstandsmitglied nicht nur PEGIDA, sondern auch die „German Defence League“ und deren Stuttgarter Division. Die „German Defence League“ ist eng verbunden mit der „Identitären Bewegung“, einer völkischen, rechtsextremen Gruppierung. „Das pseudo-bürgerliche Mäntelchen der AfD ist eine Farce. In Biberach haben sie nicht nur gewaltbereite Mitglieder in ihren Reihen, sondern wählen sich auch noch Rechtsextrem-Sympathisanten in den Kreisvorstand. Anständige Leute wählen so eine Partei nicht“, so der Sozialdemokrat abschließend.
 

 

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