06.04.2020 in Arbeitsgemeinschaften von Kreisverband Biberach an der Riß

Frauennotrufe und Frauenhäuser sind systemrelevant!

 

Appell der Frauen in der SPD

„Wir brauchen gerade jetzt eine unkomplizierte und bedarfsgerechte Ausweitung der Kapazitäten“, fordert die Vorsitzende Dagmar Wirtz im Namen der Frauen in der SPD. Denn: Unausweichlich, mit denselben Personen, über Wochen und auf begrenztem Raum, unter Stress, mit Sorge vor Krankheit, großer Verunsicherung, mit Zukunfts- und Existenzängsten - das alles birgt zusätzliches Konfliktpotenzial. Schon zu „Normalzeiten“ sind die eigenen vier Wände oft nicht das traute Heim. Häusliche Gewalt ist in Deutschland ein großes Problem. Ausgangsbeschränkungen werden den Druck in vielen Familien und Partnerschaften, insbesondere für Frauen und ihre Kinder, erhöhen.

Wirtz stellt klar: „Kontaktsperren dürfen nicht dazu führen, dass Frauen keine Auswege mehr aus häuslicher Gewalt finden. Sie haben, ungeachtet äußerer Umstände, das Recht auf ein Leben ohne Gewalt. Es braucht die Möglichkeit, dem häuslichen Terror zu entfliehen, Rat und Hilfe zu suchen und zu finden!“

Frauennotrufe und –beratungsstellen sind für solche Situationen spezialisiert und arbeiten mit den Frauen zusammen an Wegen aus scheinbarer Ausweglosigkeit. Frauenhäuser bieten den Betroffenen Zuflucht, Schutz und qualifizierte Unterstützung.

Die Profis in den Frauenunterstützungsstrukturen schlagen Alarm: Corona prägt erst seit zwei Wochen unser Zusammenleben. Dadurch, dass die Kinder immer im Haus seien, werde ein ungestörtes Beratungsgespräch immer schwieriger, sagte eine Mitarbeiterin des Frauenschutzhauses Biberach. Auch durch die geschlossenen Behörden vermehre sich der Zeitaufwand, Hilfe zu organisieren. Was einen zu erwartenden zunehmenden Bedarf an Plätzen im Frauenschutzhaus angeht, sei der Kreis Biberach gewappnet und habe bereits Ausschau nach Ausweichquartieren gehalten, so Schuler. „Das funktioniert aber nur, wenn - soweit möglich - die Männer der Wohnung verwiesen werden, so dass Mutter und Kinder nicht in die Enge des Frauenschutzhauses wechseln müssen“.

20.01.2019 in Arbeitsgemeinschaften von Kreisverband Biberach an der Riß

Frauen und Finanzen

 

Auf großes Interesse stieß der Informationsabend "Frauen und Finanzen", den die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen organisiert hatte. Financial Planner Sonja Käßmeyer aus Ulm informierte Frauen über Möglichkeiten einer eigenständigen Absicherung - unabhängig vom Ehepartner.

"Das Wichtigste ist: Sie müssen sich Gedanken machen was Sie wollen und nicht darauf hören, wenn eine Bank oder Versicherung Ihnen bestimmte Produkte verkaufen will", so die unabhängige Finanzberaterin. "Ich kann Ihnen hier keine Pauschalberatung anbieten - was das beste für Sie ist, müssen wir individuell betrachten". Fallbeispiele beleuchteten Gestaltungsmöglichkeiten beispielsweise bei Riester-Rente bei geringfügiger Beschäftigung.

 

12.03.2018 in Arbeitsgemeinschaften von Kreisverband Biberach an der Riß

Reform des Landtagswahlrechts - JETZT!

 

ASF vermisst politischen Willen zur Reform des Landtagswahlrechts

Frauen sind in den Parlamenten Deutschlands deutlich unterrepräsentiert. Unter den Länderparlamenten ist Baden-Württemberg mit einem Frauenanteil von 24,5 Prozent deutliches Schlusslicht.

Fast 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland ist Art. 3 Abs. 2 S. 2 GG in der politischen Wirklichkeit noch nicht angekommen“, bedauert Andrea Schiele, Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) Baden-Württemberg. Die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte zeige: Ohne gleichberechtigte Parlamente gibt es keine gleichberechtigte Gesetzgebung – und keine gleichberechtigte Gesellschaft. Die Verfügung über Ressourcen (Geld) und Macht schaffe Gestaltungsmöglichkeiten; über deren Verteilung aber immer noch eine Mehrheit von Männern entscheide.

06.03.2018 in Arbeitsgemeinschaften von Kreisverband Biberach an der Riß

Gleichstellung ist eine Frage der Gerechtigkeit – #PressforProgress

 

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Kreis Biberach weist zum Internationalen Frauentag am 8. März auf erreichte – und auch nicht erreichte - Ziele der Gleichstellungspolitik hin. Am 17. März wird sie auf dem Biberacher Marktplatz wieder Crêpe verkaufen, die für Männer ein Fünftel mehr kosten als für Frauen, um auf die bestehenden Lohnunterschiede aufmerksam zu machen.

Frauen verdienen durchschnittlich 21 Prozent weniger als Männer, deshalb müssen sie bei uns am Equal Pay Day auch 21 Prozent weniger bezahlen“, erläutert die Kreisvorsitzende Dagmar Neubert-Wirtz die Aktion der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen. Ergänzt wird der Verkauf der Leckereien von der Luftballonaktion „Das ist doch zum in die Luft gehen“ von der Agendagruppe Geschlechtergerecht.

01.02.2018 in Arbeitsgemeinschaften von Kreisverband Biberach an der Riß

Nein heißt Nein! Seit dem 1. Februar mehr Rechte für gewaltbetroffene Frauen in Deutschland

 

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) Baden-Württemberg begrüßt das
Inkrafttreten der Istanbul-Konvention als bedeutsamen Meilenstein im Einsatz gegen Gewalt an
Frauen und Mädchen.
Das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und
häuslicher Gewalt, bekannt als Istanbul-Konvention, stellt deutliche Anforderungen an die
Gleichstellung und Nichtdiskriminierung, aber auch an die Prävention, Intervention und
Unterstützung bei Gewalt gegen Frauen und Mädchen (https://rm.coe.int/1680462535).

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